Klinik für Radiologie

Computertomographie

Bei der Computertomographie (CT) werden durch eine um den Patienten rotierende Röntgenröhre wenige Millimeter dicke Schichtaufnahmen des Körpers angefertigt. Das Ergebnis ist eine exzellente räumliche Auflösung aller Weichteil- und Knochenstrukturen innerhalb des Körpers. Organveränderungen, Flüssigkeitsansammlungen und sehr kleine Lymphknoten werden sichtbar gemacht. Mit der CT können Feinstrukturen des Gehirns und seiner Störungen (Schlaganfall, Hirnblutung, Tumoren) sensitiv durch den geschlossenen Schädel hindurch beurteilt werden.

Die Untersuchung dauert 5 bis 10 Minuten. In vielen Fällen wird ein Kontrastmittel benötigt. Die Injektion erfolgt maschinell nach Punktion vorwiegend einer Unterarmvene über eine Verweilkanüle, die nach der Untersuchung wieder entfernt wird. Das jodhaltige Kontrastmittel ist bei normal funktionierenden Nieren nicht schädlich und ruft nur in seltenen Fällen geringe Nebenwirkungen hervor.

Auch CT-gestützte interventionelle Eingriffe sind z. B. zur Abklärung krankhafter Prozesse oder zur Ableitung von krankhaften Flüssigkeitsansammlungen im Körper möglich.