Pressemeldungen

St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel versorgt Kinder aus Krisenregionen - Foto: Lukas Gesellschaft

Klinik versorgt Kinder aus Krisenregionen

(14.11.2018) Sawada und Sahib haben sich eingelebt. Dabei sind es keine schönen Gründe, die die Kinder nach Deutschland führen. Zum wiederholten Mal beherbergt die Plastische Chirurgie auf Station 3B am St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel Kinder aus Krisenregionen mit unzureichender Gesundheitsversorgung, um sich ihrer schweren Verletzungen anzunehmen.

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So leidet der elfjährige Sahib aus Aserbaidschan nach einer schweren Verbrennung im Kleinkindalter an verstümmelnden Narben am Hals, der linken Schulter und am linken Arm. Deswegen kann er sich nur eingeschränkt bewegen und ist in eine massive Fehlhaltung gezwängt, die ständige Schmerzen verursacht. Von den seelischen Leiden, die ein junger Mensch nach solch einer schweren Verletzung zu erdulden hat, gar nicht zu sprechen. Das Team der Plastischen Chirurgie hat die Narbenstränge mit einer speziellen chirurgischen Technik gelöst und so die Spannung erheblich vermindert. Sahib hat jetzt weniger Schmerzen und kann sich besser bewegen. Normal ist der Arm natürlich noch nicht, denn das übrige Gewebe mit den Muskeln, Nerven und Blutgefäßen hat sich durch die Verletzung in den vergangenen Jahren fehlentwickelt. Aber wer Sahib auf der Station herumflitzen sieht, merkt, dass er bereits jetzt, nur eine Woche nach der Operation, schon mit seinem neuen Leben beginnen will.

Sawada bewegt sich mit ihren zehn Jahren dagegen schon wie ein Profi zwischen dem Pflegepersonal auf der Station und will am liebsten sogar an allen Ecken mithelfen. Das Mädchen aus Afghanistan ist bereits zum zweiten Mal in Castrop. Sie war 2016 erstmals mit Hilfe der Organisation „Kinder brauchen uns e.V.“ nach Deutschland gekommen, nachdem sie bei einem Autounfall in ihrem Heimatland einen komplizierten Unterschenkelbruch mit schwersten Weichteilschäden erlitten hatte. Die Plastischen Chirurgen am St. Rochus-Hospital konnten die umgebenden Weichteile und ihre Unterschenkelknochen mit einem speziellen Metallkäfig über Monate allmählich wieder rekonstruieren. Nach einer über einjährigen Behandlung kann Sawada inzwischen wieder fast beschwerdefrei laufen und rennen.

In dieser langen Behandlungszeit hatte sich Sawada durch ihre herzliche Art mit allen in der Klinik angefreundet und ein entsprechendes „Hallo“ gab es bei ihrer Rückkehr. Die Begrüßung war eher wie unter alten Freunden und nicht wie man es von einem Krankenhaus-Besuch annimmt. Von Angst oder Scheu keine Spur. Das liegt sicherlich auch an der liebevollen Atmosphäre, die die Pflegenden den Kindern im eher nüchternen Klinikalltag bieten. Und so merkt man an den lachenden Gesichtern und der fast zärtlichen Vertrautheit, dass die kleinen Patienten in eine Gruppe integriert sind, die wie eine Familie für sie da ist.

Dabei sind die kleinen Patienten, die zu Beginn ihres Aufenthaltes kein Wort Deutsch verstehen, aus ihren Heimatländern natürlich nicht ohne entsprechende Betreuung nach Deutschland gebracht worden. Im Gegenteil! Der Verein „Kinder brauchen unsere Hilfe“ kümmert sich tatkräftig um die ihm anvertrauten Kinder. Er vermittelt den Kontakt zu den Ärzten am St. Rochus Hospital, wo auf allen Ebenen eifrig gerungen wird, damit den unschuldig in Not geratenen Kindern mit den langwierigen und mitunter sehr kostenintensiven Behandlungen geholfen werden kann.

Die Organisation vermittelt den Kindern Pflegefamilien, die meist aus den Heimatländern der Kinder stammen und sie in der Muttersprache empfangen können. Auch Sawada und Sahib leben in einer Pflegefamilie, wenn sie für ihre Behandlung nicht in der Klinik sein müssen. Während ihres Klinikaufenthaltes sind selbstverständlich viele Besuche der Gastfamilie hochwillkommen.

In der übrigen Zeit bieten all die Schwestern und Pfleger der Station 3B offene Arme und sorgen für eine angenehme Umgebung, die den Kindern fern der Heimat eine Geborgenheit bieten, die sie manchmal sogar vergessen lassen, welche schrecklichen Hintergründe für ihre Deutschlandreise verantwortlich waren.

Die Chefärzte Prof. Dr. med. Heiner Wolters, Dr. med. Christoph Hemcke und Dr. med. Oliver Moormann präsentieren den da Vinci-Roboter der neuesten Generation, der für chirurgi-sche, gynäkologische und urologische Operationen eingesetzt wird.

Robotikzentrum am St.-Josefs-Hospital

(04.09.2018) Das Robotikzentrum am St.-Josefs-Hospital hat Fahrt aufgenommen. Seit der Etablierung des modernsten verfügbaren da Vinci-Gerätes am Anfang des Jahres haben Chirurgen, Gynäkologen und Urologen bereits 100 Roboter-assistierte Operationen durchgeführt.

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„Die Robotertechnik unterstützt den Operateur, der von einer Konsole aus seine Instrumente sehr präzise steuern kann. Dabei erlaubt die Videooptik einen hochauflösenden vergrößerten Einblick in das gut ausgeleuchtete Operationsgebiet. Wir können sehr gewebeschonend vorgehen und vermeiden die Verletzung selbst von kleinsten Blutgefäßen und Nerven“, erklärt Chefarzt der chirurgischen Klinik und Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Heiner Wolters.

Das Besondere am St.-Josefs-Hospital ist der breite Einsatz der neuen Technik, die sowohl für chirurgische als für gynäkologische und urologische Operationen zur Verfügung steht. Hier können unter anderen Darmoperationen, Gebärmutterentfernungen und Prostatabehandlungen sehr schonend und komplikationsarm erfolgen.

Die Erfahrungen der Ärzte sind durchweg positiv. Sie sind überzeugt, dass der Roboter-assistierte Eingriff ihren Patienten gute Chancen auf eine schnellere Genesung eröffnet. Die Technologie wird allen zur Verfügung gestellt, die sich dafür eignen. Für Patienten entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Bild: Auf dem Foto präsentieren die Chefärzte Prof. Dr. med. Heiner Wolters, Dr. med. Christoph Hemcke und Dr. med. Oliver Moormann den da Vinci-Roboter der neuesten Generation, der für chirurgische, gynäkologische und urologische Operationen eingesetzt wird.

Zusammenkunft der Selbsthilfegruppe AdP am St.-Josefs-Hospital mit Herrn Klas von der AdP und CA Prof. Dr. Heiner Wolters

Leben ohne Bauchspeicheldrüse

(03.07.2018) Die Selbsthilfegruppe der Menschen, die nach einer schweren Erkrankung der Bauspeicheldrüse oder einer Operation an der Bauchspeicheldrüse ihr Leben ohne dieses wichtige Verdauungsorgan gestalten müssen, hat sich auf Einladung ihres Regionalvorsitzenden Andreas Klas im Rahmen ihrer regelmäßigen Zusammenkünfte am St.-Josefs-Hospital in Dortmund Hörde über neue Entwicklungen informieren lassen.

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In seinem einleitenden Referat erläuterte Prof. Dr. Heiner Wolters, der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, den zahlreich angereisten Mitgliedern des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (AdP) den Verlauf einer Behandlung im zertifizierten Pankreaszentrum an der Hörder Klinik. Dabei wies er besonders auf die modernen minimal-invasiven Operationsverfahren hin. In spezialisierten Zentren kann die Bauchspeicheldrüse in geeigneten Fällen über kleine Schnitte in der Bauchdecke entfernt werden. Am St.-Josefs-Hospital können die Patienten darüber hinaus in ausgewählten Situationen von der Robotertechnik profitieren, die es dem behandelnden Arzt erlaubt, besonders präzise und damit gewebeschonend zu operieren.

Die Bauchspeicheldrüse hat wichtige Aufgaben im Körper zu erfüllen. Einerseits werden dort Verdauungsenzyme bereitgestellt und bei Bedarf in den Dünndarm eingeleitet. Darüber hinaus produziert die Bauchspeicheldrüse aber auch Hormone wie zum Beispiel Insulin, die für die Regulation des Stoffwechsels und insbesondere des Blutzuckerspiegels unverzichtbar sind. Wenn sie ausfällt, müssen die betroffenen Patienten bestimmte Einschränkungen in ihrem Lebensalltag bewältigen.

Mit welchen Problemen sie konfrontiert sind und wie sie damit zurechtkommen können, war Thema der weiteren Vorträge. Karin Pate, die Funktionsoberärztin der Diabetesstation am St.-Josefs-Hospital, und Diabetesberaterin Ariane Dürholt gingen insbesondere auf die Störungen des Zuckerstoffwechsels ein, die durch die Entfernung der Bauchspeicheldrüse ausgelöst werden. Sie berichteten von neuen Möglichkeiten im Umgang mit diabetischen Stoffwechselstörungen wie der kontinuierlichen Blutzuckermessung via Smartphone.

Der Viszeralchirurg und Ernährungsmediziner Dr. Matthias Fritz stellte die Vorteile von Nahrungsersatzsstoffen sowie Möglichkeiten zur Vermeidung von Mangelzuständen dar. Krankenhausapotheker Michael Lenke erläuterte die Medikamente, die nach Verlust der Bauchspeicheldrüsenfunktion eingenommen werden müssen, um die Verdauung von Speisen sicherzustellen. Er gab wertvolle Tipps zum alltäglichen Umgang mit den notwendigen Medikamenten. Abschließend gab Bettina Dennison-Wlodek Hinweise auf Entspannungsmethoden, die den Alltag der betroffenen Menschen erheblich erleichtern können. Hier wurde u.a. die Klangschalen-Methode praktisch vorgeführt.

Die Veranstaltung endete mit einem zwanglosen Beisammensein in einem Café am Phoenixsee, wo sich die Betroffenen untereinander austauschen konnten.

Die Selbsthilfegruppe AdP organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen am Dortmunder Pankreaszentrum, die erste Anlaufstelle im östlichen Ruhrgebiet, wo Patienten mit Bauchspeicheldrüsenerkrankungen jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner für ihre Probleme finden.

Eroeffnungsmatch im neuen Patientengarten des EndoProthetikZentrums am Kath. Krankenhaus Dortmund-West - Foto: Ekkehart Reinsch

Mensch ärger dich nicht am Kirchlinder Krankenhaus

(18.06.2018) Der neue Patientengarten des EndoProthetikZentrums am Kath. Krankenhaus Dortmund-West ist eröffnet. Hier können Patienten nach einer Hüft- oder Knie-OP unterschiedliche Alltagssituationen im Außenbereich trainieren, unter anderem zum Beispiel das Ein- und Aussteigen in ein Auto.

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Orientiert am Reha-Gedanken lädt der parkähnliche Außenbereich Patienten und ihre Angehörigen zu unbeschwerten Bewegungsübungen nach einem künstlichen Gelenkersatz ein. Auf die umgebenden Gebäudewände sind Wandbilder aufgetragen, die für ein angenehmes Ambiente sorgen. Treppenaufgänge, kleine Steigungen und wechselnde Untergründe bieten Trainingsmöglichkeiten unter entspannten Bedingungen, damit die Patienten ihre Alltagsmobilität so schnell wie möglich wieder erlangen können. Sitzgelegenheiten zum Verweilen stehen für das Päuschen zwischendurch bereit.

Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Im Außenbereich ist ein großflächiges Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel angelegt. Zur Eröffnung des Patientengartens griffen Clemens Galuschka, der Geschäftsführer des Lukas-Klinikums, und Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Klaus Schmidt, der Leiter des EndoProthetikZenturms, unter den Augen von Thera Fit-Chef Christoph Kemke und weiteren am Projekt beteiligten Mitarbeitern zu den Puppen. Diplomatisch einigten sich die beiden Kontrahenten auf ein Unentschieden für ihre Partie, denn, so Galuschka: „Bei uns gibt es immer nur einen Gewinner, und das ist jeder Patient, der von der neuen Einrichtung profitiert.“

Das Foto zeigt Chefarzt Prof. Dr. Heiner Wolters. Es darf im Zusammenhang mit dieser Pressemeldung frei verwendet werden. Fotonachweis: Ekkehart Reinsch.

Prof. Wolters zum Ärztlichen Direktor ernannt

(04.06.2018) Prof. Dr. Heiner Wolters, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, hat zum Monatsbeginn das Amt des Ärztlichen Direktors am St.-Josefs-Hospital übernommen. Sein langjähriger Vorgänger Prof. Dr. Josef Stern hat maßgeblich dazu beigetragen, dass operative Eingriffe in der Klinik stets auf dem aktuellen Niveau des medizinischen Kenntnisstands erfolgen können. Prof. Wolters steht mit seinem Wirken beispielgebend dafür, dass dieser Anspruch auch in Zukunft gewährleistet ist.

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Der Chef der chirurgischen Klinik ist 2015 vom Universitätsklinikum Münster an das St.-Josefs-Hospital gekommen. Er hat die vorhandenen operativen Schwerpunkte im Rahmen des onkologischen Verbundes RUCCC sowie des Darmzentrums Ruhr weiter ausgebaut und insbesondere mit dem Pankreaszentrum, also der schwerpunktmäßigen Versorgung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, eigene Akzente gesetzt. Seit April ist er Vorsitzender des Darmzentrums Ruhr. In seine Zeit fällt die Etablierung der Robotertechnik am St.-Josefs-Hospital, die auch von den operativen Kollegen aus der Gynäkologie und der Urologie regelmäßig eingesetzt wird. Der Roboter ermöglicht es, Operationen sehr präzise und sehr gewebeschonend durchzuführen.

Der neue Ärztliche Direktor knüpft an die vielen innovativen Entwicklungen an, die unter der Ägide von Prof. Stern Realität geworden sind. Dazu gehört unter anderem die Eröffnung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Erweiterung der Intensivbetten, der Umbau der Kreißsäle und der Neubau der operativen Einrichtungen, die optimal für den Einsatz minimal-invasiver Methoden und mit 3D-Videooptik ausgestattet sind. Prof. Wolters wird mit gleichem Elan neue Projekte vorantreiben. Die nächste Aufgabe, die auf die Klinik zukommt, ist die Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen im Südflügel.

„Wir sind ein zuverlässiger Ansprechpartner für die Hörder Bevölkerung, wenn es um die Diagnostik und Therapie schwerwiegender Erkrankungen geht, und pflegen den direkten Draht zu den niedergelassenen Ärzten“, sagt der neue Ärztliche Direktor. „Bei aller Professionalität der medizinischen Versorgung haben wir dabei stets das Wohlbefinden unserer Patienten und ihrer Angehörigen im Auge. Denn für eine schnelle Genesung kommt es entscheidend darauf an, ärztliche Kompetenz mit einer wertschätzenden Betreuung zu verbinden.“

Das Bild zeigt eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Kath. Krankenhaushilfe im Einsatz vor Ort am St.-Josefs-Hospital. Es darf im Zusammenhang mit dieser Pressemeldung frei verwendet werden. Fotonachweis: Ekkehart Reinsch.

Ortsunion Hörde würdigt die Kath. Krankenhaushilfe am St.-Josefs-Hospital

(04.06.2018) „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Säule in unseren Bemühungen die menschliche Seite im Rahmen einer stationären Behandlung nicht zu kurz kommen zu lassen“, betont Clemens Galuschka, der Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals. „Wir freuen uns sehr, dass dieses Engagement mit der Auszeichnung des Karl-Heinz Middendorf-Gedächtnispreises durch die Ortsunion öffentlich gewürdigt worden ist.“

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Rund 30 Ehrenamtliche - neben vielen grünen Damen auch drei grüne Herren - stehen zwei bis drei Stunden die Woche bereit, um Patienten und ihre Angehörigen an Wochentagen in der Klinik in Empfang zu nehmen oder ihnen den Aufenthalt mit offenen Ohren und kleinen Diensten ein wenig zu erleichtern. „Ich freue mich, dass ich in meiner freien Zeit anderen hilfsbedürftigen und kranken Menschen zur Seite stehen kann“, sagt Gisela Hindorf, die seit neun Jahren die Kath. Krankenhaushilfe am St.-Josefs-Hospital leitet. „Wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte. Interessenten können uns gerne jederzeit zum Schnuppern bei unserer Arbeit begleiten.“

Die ehrenamtliche Tätigkeit erfährt hohe Wertschätzung und wird von den Patienten dankbar angenommen. Einige der grünen Damen sind seit zwanzig Jahren dabei. Nachwuchs wird dringend benötigt, weil immer wieder natürlich Ehrenamtliche ihr langjähriges Amt aus Altersgründen aufgeben müssen. Wer Interesse hat, kann sich gerne an Frau Hindorf (Tel.: 468853) wenden.

Pflegedirektorin Stephanie Zirkler

Pflegedirektorin Stephanie Zirkler geht in den Ruhestand

(26.04.2018) Sie ist eine Institution, die die Entwicklung des Hörder St.-Josefs-Hospitals über mehr als 40 Jahre mitgeprägt hat. Als Pflegedirektorin und Mitglied der Betriebsleitung hat Stephanie Zirkler stets den Menschen in den Fokus ihrer Arbeit gestellt. Ihr Credo: „Kümmert man sich als Führungskraft um den Mitarbeiter, profitiert auch der Patient davon!“

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Die Karriere begann für „Schwester Stephanie“ 1978 mit der Ausbildung in der Zentralen Krankenpflegeschule Dortmund-Süd. Zehn Jahre lang war sie dann als Krankenschwester im St.-Josefs-Hospital tätig. Ab Ende der 1980er Jahre übernahm sie Verantwortung in der Leitung verschiedener Stationen, bevor sie 1997 in die Pflegedienstleitung wechselte. Ab 2004 wirkte sie bis zu ihrem jetzigen Ausscheiden als Pflegedirektorin im Bereich des Pflege- und Funktionsdienstes am Aufbau der Kath. St. Lukas Gesellschaft mit.

„Frau Zirkler hat das St.-Josefs-Hospital durch viele Höhen und Tiefen begleitet und wesentlich dazu beigetragen, dass sich Patienten und Mitarbeiter in den Lukas Kliniken gut aufgehoben fühlen können“, betonte Klinikchef Clemens Galuschka anlässlich des Empfangs zur Verabschiedung der langjährigen Weggefährtin.

Das Foto zeigt Chefarzt Prof. Dr. Heiner Wolters. Es darf im Zusammenhang mit dieser Pressemeldung frei verwendet werden. Fotonachweis: Ekkehart Reinsch.

Prof. Wolters übernimmt Leitung des Darmzentrums Ruhr

(09.04.2018) Prof. Dr. Heiner Wolters, Chefarzt der Klinik für Viszeralchirurgie am St.-Josefs-Hospital, ist als Nachfolger des Initiators und langjährigen Vorsitzenden des Darmzentrums Ruhr, Prof. Dr. Wolff Schmiegel, gewählt worden. Er übernimmt von ihm die Leitung des gemeinsamen Verbundes von Kliniken der Ruhr-Universität Bochum und der Dortmunder St. Lukas Gesellschaft zur Versorgung von Darmkrebspatienten im östlichen Ruhrgebiet.

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Das St.-Josefs-Hospital ist Gründungsmitglied des 2005 initiierten und 2006 als bundesweit erste Einrichtung dieser Art von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Darmzentrums. Die beteiligten Fachabteilungen der Dortmunder Klinik blicken auf eine lange Tradition in der Behandlung von Patienten mit Darmerkrankungen zurück und spielen heute mit rund 75 Darmkrebsoperationen im Jahr eine bedeutende Rolle in der regionalen und überregionalen Versorgung von Krebspatienten.

„Im Darmzentrum werden die Patienten von der Diagnose bis zur Nachversorgung kontinuierlich und individuell von den behandelnden Ärzten begleitet“, erläutert Prof. Dr. Wolters. „In der wöchentlich von Chirurgen, Internisten, Radiologen, Pathologen, Chemo- und Strahlentherapeuten interdisziplinär besetzten Tumorkonferenz besprechen wir jeden einzelnen Fall und beurteilen ihn gemeinsam auf der Grundlage der modernen diagnostischen Verfahren, um für den Patienten eine optimale Therapie zu finden.“

Der Vorteil des Darmzentrums liegt darin, dass dem Patienten in einem ganzheitlichen Konzept alle notwendigen Versorgungsmöglichkeiten von der Früherkennung über die Therapie bis hin zur Nachsorge angeboten werden. Darüber hinaus sichert die Verbindung von forschungsorientierten Universitätskliniken und leistungsstarken Versorgungskrankenhäusern einen schnellen und effizienten Know-how-Transfer zu Gunsten der Patienten. „Im Verbund sind wir in der Lage, Diagnostik und Therapie jederzeit mit umfassender Kompetenz auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens zu bieten.“

Robotikzentrum am St.-Josefs-Hospital

Interdisziplinäres Robotikzentrum

(21.12.2017) Das St.-Josefs-Hospital in Dortmund installiert einen DaVinci-Roboter der neusten Generation, der interdisziplinär von Viszeralchirurgen, Gynäkologen und Urologen eingesetzt wird. Das Besondere: die Anwendung der Robotertechnik in der Viszeralchirurgie und in der Gynäkologie sowie in interdisziplinärer Zusammenarbeit der am St.-Josefs-Hospital vertretenen Kliniken.

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Die Chefärzte Prof. Dr. med. Heiner Wolters, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. med. Christoph Hemcke, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Dr. med. Oliver Moormann, Klinik für Urologie, stellten das Gerät und ihr Konzept am 19.12.2017 vor Ort im Operationssaal der Presse vor. Die Etablierung der Robotertechnik der neusten Generation ist ein konsequenter Schritt im Rahmen des laparoskopischen Schwerpunktes, in dem unter besten Voraussetzungen und mit Unterstützung einer 3D-Videooptik minimal-invasiv operiert wird. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Behandlung von Patienten in zertifizierten Schwerpunktzentren, insbesondere im Darmzentrum, im Pankreaszentrum, im Prostatazentrum sowie im Endometriosezentrum.

Die Robotertechnik erlaubt es, schwer zugängliche Bereiche im Körperinneren besser zu erreichen als bei einer offenen Operation oder mit Hilfe minimal-invasiver Methoden. Das Gerät arbeitet nicht automatisiert, sondern ist ein Unterstützungssystem, das dem operierenden Arzt eine ferngesteuerte und sensible Führung seiner Instrumente unter besten Sichtbedingungen ermöglicht. Der Eingriff ist weniger belastend für den Patienten, der Heilungsverlauf ist günstiger und er kommt schneller wieder auf die Beine. In der Konsequenz profitiert der Patient von einem kürzeren Aufenthalt in der Klinik.

Die Investition in das Gerät muss vom Krankenhaus erwirtschaftet werden, mehr Geld gibt es dafür im pauschalierten Vergütungssystem nicht. Dennoch kommt die neue Technik allen Patienten zugute, bei denen sie sinnvoll eingesetzt werden kann. Ein besonderer Vorteil am St.-Josefs-Hospital ist die Möglichkeit gemeinsamer Operationen von Chirurgen, Gynäkologen und Urologen Erkrankungen, die mehrere Organsysteme befallen. So kann z.B. bei Tumor im kleinen Becken mit Befall von Darm, Gebärmutter und Prostata unmittelbar im Team interdisziplinär behandelt werden.

Für das St.-Josefs-Hospital bedeutet die Anschaffung eine wichtige Investition in die Zukunft. Nur wer mit der technischen Entwicklung mithält und zeitgemäße Behandlungsformen für die Patienten etabliert, kann langfristig bestehen. Nicht zuletzt wird mit der Anschaffung des DaVinci-Roboters eine Patientenversorgung auf dem Stand der aktuellen medizinischen Möglichkeiten sichergestellt.

Links zu den Kliniken:

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Klinik für Frauenheilkunde

Klinik für Urologie

Rosemarie Liedschulte

Neue Patientenfürsprecherin

(9.8.2017) Kritik, Anregungen oder Lob von Patienten sind wertvolle Rückmeldungen, auf die keine Klinik verzichten kann, die Wert auf einen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Umgang mit ihren Patienten legt. Das St.-Josefs-Hospital bietet eine Reihe von Möglichkeiten, Unmut oder Begeisterung zu äußern. Neben dem Briefkasten für Patienten und den regelmäßigen Patientenbefragungen steht dafür die Patientenfürsprecherin zur Verfügung.

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Dieses unabhängige Ehrenamt vertritt seit nunmehr einem halben Jahr Rosemarie Liedschulte. Die Hörder Mitbürgerin hat sich 30 Jahre im Rat der Stadt Dortmund engagiert und ist heute stellvertretende Vorsitzende im Seniorenbeirat. Patienten und Angehörige können sie jeden Dienstag in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Zentralen Aufnahme und Diagnoseabteilung (ZAD) für ein persönliches und vertrauliches Gespräch antreffen. Der Kontakt kann auch über die Stationen oder per E-Mail (patientenfuersprecher.sjh@lukas-gesellschaft.de) hergestellt werden. Der Briefkasten von Frau Liedschulte befindet sich im Empfangsbereich des Krankenhauses.

„Ich sehe meine Aufgabe darin, zuzuhören und mich der Probleme von Patienten und ihrer Angehörigen anzunehmen, die sie im Rahmen eines stationären Aufenthaltes bedrücken“, sagt Frau Liedschulte. „Oft geht es dabei erst einmal darum, die Situation zu klären und ein Gespräch mit den Betroffenen zu vermitteln. Jedes Problem wird ernst genommen und wir versuchen, gemeinsam eine für alle Seiten angemessene Lösung zu finden.“