Infos für Patienten

Aufenthalt

Wir kümmern uns um die Formalitäten

Jeder Krankenhausaufenthalt beginnt mit Formalitäten, die sich leider nicht vermeiden lassen. Unser Aufnahmebüro finden Sie direkt am Empfang im Erdgeschoss.

Unser Aufnahmebüro ist durchgehend geöffnet: Mo. bis Do. von 06:30 Uhr bis 15:15 Uhr und Fr. von 06:30 Uhr bis 13:15 Uhr. Außerhalb dieser Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an unseren Empfang.

Für Ihre Aufnahme benötigen wir

  • Ihre Personalien
  • Ihre Versichertenkarte
  • Überweisungs-/Einweisungsschein soweit vorhanden
  • ggf. Befreiungsausweise für Zuzahlungen
  • die Telefonnummer eines Angehörigen als Kontaktperson.


Wir beantragen für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung die Kostenübernahme bei ihrer Krankenkasse. Alle personenbezogenen Daten unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz.

Wahlleistungen

Angebote für Ihren Komfort

Neben den allgemeinen Krankenhausleistungen, die bei gesetzlich Versicherten über die Krankenkassen abgerechnet werden, können Sie privat abzurechnende Wahlleistungen in Anspruch nehmen, die in einem besonderen Vertrag vereinbart werden.

Zu den Wahlleistungen gehören unter anderem

  • die Behandlung durch Chefärzte oder deren Vertreter
  • die Unterbringung im Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer
  • die Mitaufnahme einer Begleitperson
  • die Unterbringung im Familienzimmer der Geburtshilfe


Das Aufnahmepersonal berät Sie gerne über diese Zusatzleistungen.

Schon bei der Ankunft im Krankenhaus sollten Sie auch an Service- und Sonderleistungen denken, die Sie in Anspruch nehmen wollen. Dazu gehört zum Beispiel die Anmeldung eines Telefonanschlusses oder der Kopfhörer, ohne den Sie das Fernsehprogramm nicht hören können. Einzelheiten erfragen Sie am besten gleich bei der Aufnahme.

Mitbringen

Was Sie bei uns benötigen

Ins Krankenhaus mitbringen müssen Sie Ihre persönlichen Hygieneartikel für den täglichen Bedarf. Dazu gehört beispielsweise - gerne vergessen - Zahnbürste und Zahnpasta. Natürlich benötigen Sie Schlafartikel und bequeme Kleidung, die Sie tragen, wenn Sie das Bett verlassen können.

Bei der Aufnahme sollten Sie in jedem Fall dabei haben

  • medizinische Vorbefunde und
  • Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen.


Um Ihnen oder Ihren Angehörigen die Entscheidung zu erleichtern, welche Utensilien für einen Krankenhausaufenthalt notwendig sind, haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt, die Sie sich ausdrucken oder herunterladen können.

Checkliste „Was muss ich in das Krankenhaus mitnehmen“

Vorsicht Diebe!

Es gibt aber auch viele Dinge, die Sie nicht benötigen und deshalb besser nicht mitbringen. Weder mit dem Führerschein noch mit Schmuck können Sie bei uns viel anfangen. Bedenken Sie bitte, dass Ihre Wertsachen im Krankenhaus nicht gegen Diebstahl versichert sind. Wir können persönliche Wertsachen zwar für Sie in Verwahrung nehmen, doch sind wir dafür aus verwaltungstechnischen Gründen an bestimmte Zeiten gebunden. Das betrifft vor allem auch die Rückgabe der uns anvertrauten Gegenstände!

Visite

Täglich kommt ein Arzt zur Visite

Visite ist in der Regel einmal am Tag morgens. Bei dieser Gelegenheit erkundigt sich der Arzt nach Ihrem Befinden und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fragen zu Behandlung oder Medikamenten zu stellen.

Die Visite richtet sich natürlich nach den Versorgungsnotwendigkeiten auf der Station. Sie kann sich von Tag zu Tag verschieben und auf den einzelnen Stationen unterschiedlich gehandhabt werden. Die Betreuung von Patienten hat bei uns in jedem Fall Vorrang vor formalen Abläufen. Einmal in der Woche kommt in der Regel der Chefarzt zur Visite.

Auskünfte gegenüber Angehörigen

Auskünfte gegenüber Angehörigen setzen selbstverständlich Ihr Einverständnis voraus. Schon bei der Aufnahme geben Sie uns eine Kontaktperson an. Wenn Ihre Angehörigen einen Arzt sprechen möchten, sollten sie sich an die Stationsschwester wenden und einen Termin vereinbaren. Es kann aber keine Garantie geben, dass ein Gespräch zum vereinbartem Zeitpunkt stattfindet, denn auch hier gilt: Unsere Patienten haben Vorrang!

Entlassmanagement

Das Entlassmanagement stellt sicher, dass Patienten auch nach einem Krankenhausaufenthalt eine ihrem Bedarf entsprechende Anschlussversorgung erhalten. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen und den an Ihrer Behandlung beteiligten Personen einen individuellen Entlassplan, der unter anderem beispielsweise die Beantragung eines Pflegegrades, die Vermittlung eines ambulanten Dienstes oder die Bestellung von Hilfsmitteln umfassen kann.


Unser Sozialdienst steht Ihnen bei allen diesen Fragestellungen zur Seite. Schon bei der Aufnahme in ein Krankenhaus der St. Lukas Gesellschaft wird ermittelt, ob nach der Entlassung für Sie ein Versorgungsbedarf entsteht. Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes stehen in ständigem Kontakt mit dem Pflegedienst, um gegebenenfalls den Pflegebedarf abzuklären und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Sie kümmern sich gegebenenfalls um alle Fragen der häuslichen pflegerischen Versorgung und bereitet Patienten auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen vor.

Bei Ihrer Aufnahme müssen Sie schriftlich Ihre Einwilligung zum Entlassmanagement geben. Dazu werden Ihnen folgende Informationen ausgehändigt, die Sie hier schon vorab zur Kenntnis einsehen können.

Worum geht es beim Entlassmanagement?

Nach Abschluss der Krankenhausbehandlung erfolgt die Entlassung der Patienten aus dem Krankenhaus. In bestimmten Fällen ist jedoch nach Abschluss der Krankenhausbehandlung noch weitere Unterstützung erforderlich, um das Behandlungsergebnis zu sichern. Eine entsprechende Anschlussversorgung kann beispielsweise eine medizinische oder pflegerische Versorgung umfassen, die ambulant oder in stationären Einrichtungen der Rehabilitation oder Pflege erfolgt. Aber auch z. B. Terminvereinbarungen mit Ärzten, Physiotherapeuten, Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen bei der Kranken- oder Pflegekasse können von dieser Anschlussversorgung umfasst sein.

Das Krankenhaus ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Entlassung der Patienten aus dem Krankenhaus vorzubereiten. Das Ziel des Entlassmanagements ist es, eine lückenlose Anschlussversorgung der Patienten zu organisieren. Dazu stellt das Krankenhaus fest, ob und welche medizinischen oder pflegerischen Maßnahmen im Anschluss an die Krankenhausbehandlung erforderlich sind und leitet diese Maßnahmen bereits während des stationären Aufenthaltes ein. Ist es für die unmittelbare Anschlussversorgung nach dem Krankenhausaufenthalt erforderlich, können in begrenztem Umfang auch Arzneimittel, Heilmittel, Hilfsmittel, Soziotherapie und Häusliche Krankenpflege verordnet oder die Arbeitsunfähigkeit festgestellt werden. Bei Bedarf wird das Entlassmanagement auch durch die Kranken-/Pflegekasse unterstützt.

Die Patienten werden über alle Maßnahmen des Entlassmanagements durch das Krankenhaus informiert und beraten. Alle geplanten Maßnahmen werden mit ihnen abgestimmt. Wenn die Patienten es wünschen, werden ihre Angehörigen oder Bezugspersonen zu den Informationen und Beratungen hinzugezogen.

Warum bedarf es einer Einwilligungserklärung?

Das Gesetz schreibt vor, dass für die Durchführung eines Entlassmanagements und die Unterstützung durch die Kranken-/Pflegekasse hierbei die Einwilligung der Patienten in schriftlicher Form vorliegen muss.

Im Rahmen des Entlassmanagements kann es erforderlich werden, dass das Krankenhaus Kontakt z. B. zu Ärzten, Heilmittelerbringern (z. B. Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten) oder Lieferanten von Hilfsmitteln und/oder zu der Kranken- oder Pflegekasse der Patienten aufnehmen muss. Dann kann es notwendig sein, die Patientendaten zu diesem Zweck an diese Beteiligten zu übermitteln. Dies setzt jedoch die schriftliche Einwilligung der Patienten voraus. Diese kann mittels der beigefügten Einwilligungserklärung erfolgen, mit der die Patienten ihre Zustimmung zum Entlassmanagement und der damit verbundenen Datenübermittlung ebenso erklären können wie zur Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken-/Pflegekasse sowie der damit verbundenen Datenübermittlung.

Entlassmanagement durch „Beauftragte“ außerhalb des Krankenhauses

Krankenhäuser können Aufgaben des Entlassmanagements an niedergelassene Ärzte bzw. Einrichtungen oder ermächtigte Ärzte bzw. Einrichtungen übertragen. Diese Möglichkeit hat der Gesetzgeber vorgesehen. Sollte diese Form des Entlassmanagements speziell für die ggf. erforderliche Anschlussversorgung in Frage kommen, werden die Patienten gesondert informiert und um die diesbezügliche Einwilligung gebeten.

Es soll kein Entlassmanagement in Anspruch genommen werden?

Wenn die Patienten kein Entlassmanagement wünschen und/oder die Kranken-/Pflegekasse dabei nicht unterstützen soll, erteilen sie keine Einwilligung. Wird trotz bestehenden Bedarfs kein Entlassmanagement durchgeführt, kann dies dazu führen, dass Anschlussmaßnahmen möglicherweise nicht rechtzeitig eingeleitet werden oder beginnen. Bei Anträgen auf Leistungen der Kranken-/Pflegekassen kann eine spätere Antragstellung zur Folge haben, dass der Leistungsanspruch erst zu einem späteren Zeitpunkt entsteht.

Die bereits erteilte Einwilligung soll widerrufen werden?

Haben die Patienten bereits in die Durchführung des Entlassmanagements schriftlich eingewilligt, möchten die Einwilligung jedoch zurücknehmen, können sie diese jederzeit schriftlich widerrufen.

  • Betrifft der Widerruf die Durchführung des Entlassmanagements insgesamt, erklären sie den vollständigen Widerruf gegenüber dem Krankenhaus.
  • Betrifft der Widerruf ausschließlich die Einwilligung in die Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken-/Pflegekasse, so erklären sie den Widerruf schriftlich gegenüber der Kranken-/Pflegekasse und dem Krankenhaus.

Je nach Widerruf kann trotz bestehenden Bedarfs kein Entlassmanagement durchgeführt werden oder dieses nicht durch die Kranken-/Pflegekasse unterstützt werden. Dies kann dazu führen, dass Anschlussmaßnahmen möglicherweise nicht rechtzeitig eingeleitet werden oder beginnen. Bei Anträgen auf Leistungen der Kranken- oder Pflegekassen kann eine spätere Antragstellung zur Folge haben, dass ein Leistungsanspruch erst zu einem späteren Zeitpunkt entsteht.

Bei Rückfragen zum Entlassmanagement geben das Krankenhaus oder die Kranken-/Pflegekasse gern weitere Auskünfte.

Entlassung

Der Tag, an dem Sie gehen

Die Zeiten, in denen Krankenhäuser mit Tages-Pflegesätzen wirtschaften mussten, gehören der Vergangenheit an. Heute wird nach Fallpauschalen abgerechnet und niemand muss befürchten, mehr Zeit im Krankenhaus zu verbringen, als medizinisch erforderlich ist. Bei uns wird entlassen, wenn es die Sachlage zulässt, also an jedem Tag und zu jeder Tageszeit, auch nachmittags.

Denken Sie an die Formalitäten

Aber auch die Entlassung muss organisiert und koordiniert werden. Denken Sie also rechtzeitig daran, dass Formalien während der Bürozeiten erledigt werden müssen und dass Sie deponierte Wertsachen nur zu bestimmten Zeiten zurückerhalten können.

Zu den Formalitäten gehört die Verpflichtung des Krankenhauses, die gesetzlich vorgeschriebene Eigenbeteiligung einzuziehen. Diese Zuzahlung können Sie vor Ihrer Entlassung im Aufnahmebüro entrichten. Der Betrag fließt nicht dem Krankenhaus zu, sondern wird an die Krankenkasse weitergeleitet. Zur Entlassung erhalten Sie darüber hinaus auf der Station einen Brief für Ihren behandelnden Arzt, der alle wichtigen Informationen enthält.

Besuchszeiten

Ihre Angehörigen sind willkommen

Besuchszeit ist von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr, besondere Zeiten gelten für die Intensivstation. Diese großzügige Regelung sollte es eigentlich jedem ermöglichen, einen kranken Angehörigen aufzusuchen. Ausnahmen können nur in Einzelfällen nach Absprache zugelassen werden. Auch die anderen Patienten haben Anspruch auf Rücksichtnahme und Ruhezeiten.

Kinder sind als Besucher natürlich willkommen. Bei Schwerstkranken oder auf der Intensivstation ist von einem Besuch durch Kinder aber in der Regel abzuraten. In jedem Fall sollte vorher eine Absprache mit der Station erfolgen.

Bücherei

Montags vormittags kommen die Damen der kath. Krankenhaushilfe mit dem Bücherwagen auf die Stationen 2A, 3B und 4A. Donnerstags vormittags kommen die Damen der kath. Krankenhaushilfe mit dem Bücherwagen auf die Stationen 1A, 1B und 2B. Die Bücherei im Bauteil D Ebene 4 ist am Mittwoch von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Sie haben die Möglichkeit sich Bücher kostenlos auszuleihen.

Katholische Krankenhaushilfe

Als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Katholischen Krankenhaus-Hilfe des St. Rochus Hospitals, kurz "Grüne Damen" genannt, möchten wir Ihnen, liebe Patientin - lieber Patient, mit unserem Besuchsdienst den Aufenthalt hier im Hause ein wenig erleichtern.

Wir haben Zeit für ein Gespräch oder begleiten Sie gerne bei einem Spaziergang durch das Haus und den Garten. Wir erledigen für Sie kleine Besorgungen, schreiben oder telefonieren in Ihrem Auftrag oder lesen Ihnen vor. Wir bringen Ihnen Bücher ins Krankenzimmer. Wir begleiten Sie zu Ihren Untersuchungen. Wir haben die Kommunion-Begleitung ins Krankenzimmer an jedem Samstag übernommen. Wir besuchen Sie an einem Tag in der Woche. Sie können uns aber außerdem an jedem Tag - von montags bis freitags - über die Stationsschwester oder den Stationspfleger erreichen.

Alles Gute für Ihren Krankenhausaufenthalt, das wünschen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Katholischen Krankenhaus-Hilfe.

Sterbebegleitung

Auf Wunsch besuchen und begleiten wir schwerkranke und sterbende Menschen im St. Rochus Hospital, indem wir zum Beispiel

  • uns ans Bett setzen und einfach da sind, wenn jemand nicht allein sein möchte,
  • miteinander reden und auch schweigen,
  • den Prozess des Abschiednehmens mit aushalten.


Wir bieten Unterstützung und Entlastung für Angehörige und Freunde. Wir stehen gerne für Gespräche oder Fragen zur Verfügung Wir stehen unter Schweigepflicht. Unsere Begleitung ist ein ehrenamtlicher und kostenloser Dienst.


Ansprechpartnerin:
Barbara Knies, Krankenhausseelsorgerin im St. Rochus Hospital, erreichbar über den Empfang, Telefon: +49 2305 294-0

Ethikberatung

Im Behandlungsverlauf treten immer wieder Situationen auf, die viele ethische Fragen aufwerfen und Sie oder Ihre Angehörigen vor schwerwiegende Entscheidungen stellen.
Was soll ich tun? Was hat das denn noch für einen Sinn? Muss das denn noch alles gemacht werden? Bei diesen und ähnlichen Fragen ist das Bedürfnis nach Klärung und Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Weg groß.
Mit der Einrichtung des Ethik Konsils stellen wir Ihnen im St. Rochus-Hospital ein Beratungsgremium zur Seite, das Sie bei schwierigen ethischen Fragen zeitnah unterstützt und Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung hilft.
Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter, wenn Sie Kontakt zu unseren Ethikberatern aufnehmen möchten.

Selbsthilfe

Frauen nach Krebs
Ihre Ansprechpartnerin
Frau Uick
Telefon: +49 2305 25624


Deutsche Rheumaliga
Ihre Ansprechpartnerin
Monika Janoschka
Telefon: +49 02305 32080


Deutsche Unfallhilfe
St. Rochus-Hospital
Glückaufstraße 10
im Krankenhaus
Telefon +49 2305 294-2397

Deutsche ILCO
Die Vereinigung für Stomaträger und für Menschen mit Darmkrebs Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Ihr Ansprechpartnerin
Frau Anne Reineke-Schrieber
Regionalsprecherin
Telefon: +49 231 44593

Gruppentreffen
Frau Sobik steht jeden 3. Mittwoch um 16:00 Uhr im Besprechungsraum im Untergeschoss zur Verfügung.